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Pokerbegriffe, Wörterbuch und Glossar

Poker ist ein komplexes Spiel und wir haben Verständnis dafür, dass einige Ausdrücke Ihnen eventuell nicht geläufig sein könnten. Aus diesem Grund haben wir ein Glossar erstellt, das die am häufigsten gebrauchten Pokerbegriffe enthält, um Ihnen zu helfen, dieses Spiel besser zu verstehen!

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z |

A

Add-on: Als Add-On bezeichnet man das Einkaufen zusätzlicher Chips. Dies geschieht normalerweise am Ende der Rebuy-Periode des Turniers und kostet eine Zusatzgebühr.

Aggressiv: Ein Spieler wird als aggressiv bezeichnet, wenn er ständig und über einen längeren Zeitraum hinweg erhöht.

All-In: Sein gesamtes Geld oder alle Chips zu setzen.

Ante: Pflichteinsätze in geringer Höhe, die alle Spieler zahlen müssen, bevor die Karten ausgeteilt werden. Ein Ante wird von jedem Spieler gezahlt und dient dem Zweck, dass Spieler, die in jeder Runde ihre Karten wegwerfen, Geld verlieren. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle Spieler einen Anreiz haben, die Hand zu spielen, anstatt aufzugeben, wenn sie an der Reihe sind.

B

Backdoor: Als Backdoor (Hintertür) bezeichnet man es, wenn eine Hand darauf angewiesen ist, mit den letzten beiden Community Cards, Turn und River, komplettiert zu werden.

Beispiel: Sie haben 7-8, der Flop ist 9-Ass-2. Wenn mit dem Turn eine 10 und mit dem River ein Bube aufgedeckt wird, dann haben Sie eine vollständige Straße, die Backdoor genannt wird, weil sie Ihr Blatt mit den letzten beiden verfügbaren Karten komplettiert haben.

Bad Beat: Eine gute Hand, die zwar eine große Chance auf den Gewinn hatte, aber am Ende von einer noch besseren Hand geschlagen wurde.

Bankroll: Das Gesamtguthaben, das ein Spieler besitzt.

Big Slick: Ein Spitzname für Ass-König (ungeachtet der Farbe). Normalerweise angewandt wenn es sich dabei um die Hole Cards des Spielers handelt.

Blinds: Die beiden Spieler, die links vom Dealer sitzen, müssen vor dem Flop einen Pflichteinsatz tätigen. Der Spieler, der direkt neben dem Dealer sitzt, zahlt einen Small Blind, der andere den Big Blind (normalerweise das Doppelte des Small Blinds).

Bluff: Eine Technik, die darauf abzielt, die anderen Mitspieler über den Wert der eigenen Hand zu verunsichern.

Board: Ein Begriff mit dem alle aufgedeckten Karten, die sich in der Mitte des Tisches befinden, bezeichnet werden (auch Community Cards genannt).

Bounty: Bezieht sich auf einen Bonus, der gezahlt wird, wenn ein bestimmter Spieler ausgeschaltet wird. Normalerweise wird eine Bounty in Turnieren mit Namen Bounty Hunters vergeben.

Bring-In: Ein Pflichteinsatz, den der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte zahlen muss, um die erste Einsatzrunde zu starten.

Burn: Jedes Mal bevor die Board Cards ausgelegt werden, muss der Dealer die oberste Karte des Decks weglegen, ohne sie zu zeigen. Diese Karten sind burnt (verbrannt). Hiermit soll dem Schummeln vorgebeugt werden.

Button: Ein in der Regel rundes Objekt, das vor der Person liegt, die als letztes am Zug ist. Der Button soll die Position des Spielers am Tisch anzeigen und gibt Auskunft darüber, welche Spieler welche Blinds zahlen. Am Ende jeder Hand wandert der Button zum nächsten Spieler am Tisch.

Buy-In: Ein Buy-In wird benötigt, um ein Ticket für ein Turnier zu erwerben. Bei Echtgeldspielen ist dies die Summe, die der Spieler mit an den Tisch bringt.

C

Call: Den Betrag in den Pot legen, welcher dem vorherigen Einsatz oder Raise entspricht. Der Ausdruck "Sehen" wird als umgangssprachlich angesehen.

Cash Game: Ein Pokerspiel, bei dem nach jeder gespielten Hand echtes Geld den Besitzer wechselt. Dies steht im Gegensatz zu Turnieren, bei denen der Echtgeld-Buy-In gegen eine bestimmte Anzahl Pokerchips eingetauscht wird.

Check: Wenn die Einsatzrunde noch nicht eröffnet ist, kann ein Spieler zwischen Pass (schieben) und Check wählen. Check wird gleichgesetzt mit einem Einsatz von null. Wenn ein Spieler checkt, so entscheidet er sich gegen einen Einsatz; dies signalisiert, dass er die Einsatzrunde nicht eröffnen möchte, jedoch seine Karten und das Recht, auf einen erneuten Call oder Raise zu einem späteren Zeitpunkt in der Runde behalten möchte, wenn ein anderer Spieler eröffnet.

Check Raise: Hierbei handelt es sich um eine taktische Variante. Ein Spieler sagt "Check" in der Hoffnung, dass jemand anderes am Tisch einen Einsatz macht, auf den der Spieler dann mit einem Raise reagieren kann.

Connectors: So nennt man zwei Karten, die aufeinander folgen, wie zum Beispiel 8 und 9.

Continuation Bet: Wenn ein Spieler die Initiative hat und vor dem Flop erhöht, um dann nach dem Flop weiter zu setzen, auch wenn sich seine Hand nicht verbessert hat, dann spricht man von einer Continuation Bet.

Cut-Off: Die Position, die sich unmittelbar rechts vom Button befindet.

D

Dead Blind: Ein Blind, der von einem Spieler gezahlt werden muss, der eine Runde aussetzt.

Dealer’s Choice: Eine Art von Echtgeldspiel, bei dem der Dealer vor jeder Hand entscheidet, welche Pokervariante (Hold’Em, Omaha, Stud, usw.) in dieser Runde gespielt wird.

Draw: Als Draw wird ein noch "unvollständiges" Blatt bezeichnet, das eine oder mehrere Karten benötigt, um eine vollständige Fünf-Karten-Kombination zu bilden.

Drawing Dead: Eine Hand, welche die Hand eines Gegners nicht mehr schlagen kann, ganz egal, welche Karten auf dem Tisch aufgedeckt werden.

E

F

Family Pot: Eine Hand, bei der alle aktiven Spieler am Tisch involviert sind.

Feeder: Ein Feeder, normalerweise auch als Satellit bekannt, ist ein Turnier, bei dem sich der Gewinner für ein weiteres Turnier qualifiziert. Diese Arten von Turnieren ermöglichen es den Spielern, mit einem geringen Buy-In an Turnieren mit hohen Einsätzen teilzunehmen.

Flop: Die ersten drei Community Cards, die aufgedeckt werden.

Fold: Eine Hand wegwerfen. Dies ist nur möglich, wenn der Gegner sich nicht für Call oder erneutes Erhöhen entscheidet.

Freeroll: Ein Turnier, bei dem die Registrierung kostenlos ist, bei dem es aber einen Echtgeld-Preispool zu gewinnen gibt.

G

 

H

Heads Up: Ein Pokerspiel, bei dem nur zwei Spieler am Tisch sitzen.

Hi-Jack: Die Position am Tisch, die sich unmittelbar rechts vom Cut-Off befindet; zwei Plätze rechts vom Dealer.

Hole Cards: Die Karten, die verdeckt ausgeteilt werden, und die nur der Spieler sehen kann.

I

J

K

Kicker: Ein Kicker, auch Beikarte genannt, ist die Karte in einer Hand beim Poker, die nicht unmittelbar für den Wert der Hand zuständig ist. Der Kicker wird dazu verwendet, um einen Sieger zu bestimmen, wenn beide Spieler vom Wert her das gleiche Blatt haben.

L

Lay Down: Dieser Begriff wird verwendet, wenn ein Spieler ein gutes Blatt wegwirft, in der Annahme, dass sein Gegner ein besseres Blatt hat.

Limits: Limits können auf jeden Einsatz und jede Erhöhung angewendet werden. Beim Poker gibt es drei Arten von Limits: Limit, Pot Limit und No Limit.

Beim Limit Poker gibt es bei jedem Zug eine bestimmte Beschränkung pro Einsatz und Erhöhung. Beim Pot Limit wird Ihr Einsatz oder Ihre Erhöhung durch die Höhe des Pots bestimmt. Beim No Limit können Sie immer bis zum All-In gehen.

Limp In: Das absolute Minimum setzen, um im Spiel zu bleiben. Wird oft genutzt, wenn der Big Blind nur gecallt, jedoch nicht erhöht wird.

Lock: Eine Hand, die nicht mehr verlieren kann.

Loose: Beschreibt einen Spieler, der so gut wie alle Hände spielt und meistens sein Glück versucht.

M

Muck: So bezeichnet man den Part des Tisches, auf dem die Dead Cards abgelegt werden. Alle Hände, die weggeworfen wurden und alle burnt Karten werden ebenfalls im Muck abgelegt.

Es kann aber auch bedeuten, die Karten in den Muck zu werfen. Dieser Ausdruck wird oft verwendet, wenn beim Showdown eine Hand gezeigt wird, die eine andere Hand schlägt. Eine weitere Bedeutung ist, die Hand eines Spielers wegzuwerfen.

N

Nuts: Die bestmögliche Kombination von Hole Cards, in Verbindung mit den bereits aufgedeckten Community Cards.

O

Odds: Die Wahrscheinlichkeit, dass man die gewünschte Karte bekommt oder nicht.

Omaha: Eine Pokervariante, in der jeder Spieler vor dem Flop vier Karten ausgeteilt bekommt, von diesen jedoch nur zwei nutzen kann, um die bestmögliche Fünf-Karten-Kombination zu bilden.

Outs: Anzahl der Karten, die im Deck verbleiben und mit denen Sie vermutlich Ihre Hand verbessern (und gewinnen) könnten.

Over Pair: Ein Paar, das ein Spieler mit seinen Hole Cards hält und das in der Wertigkeit höher ist, als jedes mögliche Paar, das mit den Community Cards gebildet werden kann.

P

Pocket Pair: Beim Texas Hold'Em sind das die ersten beiden Hole Cards die ausgeteilt werden und ein Paar ergeben, z. B. Ass-Ass (Pocket Aces).

Post Blinds: Setzen Sie Ihren Blind, egal ob Small oder Big, bevor die Hole Cards ausgeteilt werden.

Pot: Die Gesamtanzahl Chips, die von den an der Hand teilnehmenden Spielern mittels Blinds und Raises gezahlt wurde.

Pre-Flop: Eine Aktion, die geschieht, bevor der Flop aufgedeckt wird.

Prizepool/Preispool: In einem Turnier ist der Preispool die Gesamtsumme, die in Bargeld an die Teilnehmer anhand ihrer Endplatzierung ausgegeben wird.

Q

Quads: Vier Karten eines Wertes, z. B. vier Buben.

R

Rake: Als Rake bezeichnet man den prozentualen Anteil am Pot, der bei Spielen an Echtgeldtischen als Bezahlung für den Pokerraum einbehalten wird.

Raise: Sagt man, wenn der Spieler, der unmittelbar vor Ihnen an der Reihe war, einen Einsatz gemacht hat und Sie sich entscheiden, diesen Einsatz zu überbieten, um die allgemeinen Einsätze in die Höhe zu treiben oder die anderen Spieler zur Aufgabe zu bringen.

Rebuy: In einem Poker-Turnier gibt es oftmals die Möglichkeit zum "Rebuy" in das Turnier, wenn Sie ausgeschieden sind oder die Anzahl Ihrer Chips unter ein bestimmtes Limit gefallen ist. Es gibt je nach Turnier einmalige und unlimitierte Optionen zum Rebuy.

Wenn Sie Ihr gesamtes Geld oder das meiste davon bei Echtgeldspielen verlieren, so können Sie sich in das Turnier mit mehr Geld "wiedereinkaufen" und somit im Spiel bleiben.

Represent: So zu spielen, als hätte man eine bestimmte Hand.

Ring Game: Ein anderer Name für Echtgeldspiel.

River: Die fünfte und letzte Community Card.

Runner-Runner: Zwei Karten hintereinander zu erhalten, die man für eine Hand benötigt, wird als Runner-Runner bezeichnet. Beispiel: Mit dem Flop erhalten Sie drei Karten für einen Flush - Sie benötigen die Runner-Runner-Karten der gleichen Farbe, um Ihren Flush zu komplettieren.

Rush: Eine eindrucksvolle Folge von guten Blättern in einer kurzen Zeit.

S

Satellit: Ein Turnier, bei dem Sie sich für ein anderes Turnier (live oder online) mit einem größeren Buy-In qualifizieren können.

Semi-Bluff: Eine Technik des Bluffens, allerdings mit einem Blatt, das sich mit einem Schlag verbessern könnte, wenn die richtigen Karten kommen.

Short Stack: Bezieht sich auf den Spieler am Tisch, der die wenigsten Chips hat.

Short-Handed: Poker, das an einem Tisch und mit einer reduzierten Anzahl von Spielern (maximal 6) gespielt wird.

Showdown: Wenn alle Community Cards aufgedeckt worden und die Einsätze beendet sind, können die Spieler Ihre Karten zeigen, um herauszufinden, wer gewonnen hat. Dieser Teil wird Showdown genannt.

Side Pot: Wenn ein Spieler, der die wenigsten Chips am Tisch hat, sich zu einem All-In entscheidet, so können die anderen Spieler immer noch mehr setzen, als den Betrag, mit dem der Spieler All-In gegangen ist. In diesem Fall wird ein zweiter Pot eröffnet, der nicht von dem Spieler mit dem Short Stack gewonnen werden kann.

Sit N Go: SNG oder SnG ist eine Abkürzung für "Sit and Go", eine Art von Pokerturnier. Bei den meisten Sit N Gos handelt es sich um Einzeltischturniere. Im Gegensatz zu Turnieren mit einer festgesetzten Startzeit, beginnen Sit and Gos sobald genug Spieler am Tisch Platz genommen haben. Das bedeutet, sobald zehn Leute am Tisch sitzen, geht es los.

Sit-In: Dieses zeigt an, dass Sie an der nächsten Runde teilnehmen wollen.

Slow Play: Slow Play dient dazu, den Gegner in die Irre zu führen. Obwohl Sie ein sehr gutes Blatt haben, setzen Sie nicht in der Höhe, wie Sie es normalerweise tun würden. Damit geben Sie dem Gegner die Chance, sein Blatt zu verbessern und damit mehr Geld zu setzen.

Straight: Fünf Karten in einer Reihe wie 5-6-7-8-9, jedoch nicht von der gleichen Farbe.

Stack: Die Gesamtzahl der Chips, die dem Spieler zur Verfügung stehen.

Suited: Wenn die Karten alle von der gleichen Farbe sind, dann spricht man von "suited".

T

Tell: Eine unfreiwillige Verhaltensweise wie zwinkern oder sich kratzen, durch die Ihr Gegner eine Idee bekommt, welche Karten Sie auf der Hand halten.

Tight: Nennt man einen Spieler, der nur wenige ausgewählte Hände spielt und Chips nicht unnötig setzt.

Tilt: Wenn Sie Ihre Nerven oder Konzentration verlieren, nachdem Sie viel Geld verloren oder mit einer sehr guten Hand trotzdem den Kürzeren gezogen haben, und deswegen die Hände nicht wie gewöhlich spielen, nennt man das Tilt. Oftmals endet dies in einer Pechsträhne.

Turnier: Im Gegensatz zu Echtgeldspielen handelt es sich beim Turnier um einen terminierten Event zu einer bestimmten Zeit, zu dem Sie nicht zurückkehren können, wenn Sie einmal ausgeschieden sind (es sei denn, es handelt sich um ein Rebuy-Turnier).

Turn: Die vierte Community Card, die aufgedeckt wird.

U

Under The Gun (UTG): Nennt man den Spieler, der als erstes vor dem Flop eine Entscheidung treffen muss. Er sitzt links neben dem Big Blind und befindet sich in der unkomfortabelsten Position am Tisch, weil er die Absichten der anderen Spieler nicht einschätzen kann.

V

W

X

Y

Z